2014

50. Woche - 11. Dezember 2014



Letzte Woche wurde endlich das frostfreie Wassersystem im großen Stall angelegt! Das bedeutet 4 neue Tränken, die nicht einfrieren können, so dass Ziegen, Schafe, (Mini-)Schweine, Ponys, Kühe und ihre Wachhunde bei allen Temperaturen jederzeit über frisches Trinkwasser verfügen können. Dies wurde zum Teil ermöglicht durch Stichting Dierenlot aus Holland und einen großzügigen Spender. Leider stellte sich im Nachhinein heraus, dass das Projekt zu niedrig budgetiert war. Darum würden wir uns sehr freuen, wenn noch einige Menschen für diese große Verbesserung spenden könnten (Raiffeisenbank Emsland-Mitte IBAN: DE34280698782235550200 BIC: GENODEF1KBL). Im Voraus herzlichen Dank, im Namen aller Tiere und der Testkuh Isabella LaWinia von Melief!


48. Woche - 30. November 2014



Stallpflicht...? Wir wollen raus!!

http://gnadenhofmelief.de/de/h/nachrichten/nachrichten.php?nieuws_id=422&terug=1


47. Woche - 19. November 2014



Zara war ein Jack-Russell-Terrier-Mischling. Bevor sie zu Melief kam lebte sie in einem Hinterhof und bekam ab und zu etwas Essen nach draußen geworfen. Wenn sie etwas tat, was man nicht mochte, wurde sie geschlagen. Zara war, als sie vor ungefähr 10 Jahren zu uns kam, so unsicher, dass jedes "nein", das ihr entgegengebracht wurde für etwas, was sie nicht tun sollte, von ihren Nerven noch 10x wiederholt wurde. Auch war sie überhaupt nicht stubenrein, was durch die ganze Anspannung und Unsicherheit kam, die in ihrem kleinen Körper fest saß. Aber Schritt für Schritt gewann sie wieder Vertrauen in Menschen und konnte endlich sie selbst werden.

Vor einigen Jahren hatte Zara sie einen Bandscheibenvorfall, von dem sie zum Glück nach einer Operation wieder völlig genas. Nach dem zweiten Bandscheibenvorfall Anfang 2010 half keine Operation mehr. Aber das konnte Zara nicht stören, sie blieb genau dasselbe Hündchen, nur ihr Hinterteil "funktionierte" nicht mehr. Tagsüber fuhr sie draußen mit ihrem Rollstuhl herum, und im Haus bewegte sie sich auf den Fliesen wie ein Seehund fort. Es war wirklich unglaublich anzusehen, wie behände sie war, oft stand sie mit ihrem Rollstuhl als erste am Zaun, wenn Besucher kamen. Sie genoss ihr Leben in vollen Zügen!

Vor einigen Monaten wurde ein Tumor in ihrem Darm festgestellt. Hätten wir Zara's Blase nicht ein paar Mal pro Tag ausdrücken müssen, hätten wir nichts davon gemerkt. Aber dadurch entdeckten wir, dass etwas nicht stimmte in ihrem Bauch, selbst wenn sie nicht krank aussah. Eine Operation hätte keine Garantie zur Besserung geliefert und war in Zaras Fall auch unmöglich. Mit Tabletten versuchten wir, das Wachstum aufzuhalten. Wahrscheinlich ist der Tumor Samstagnacht aufgeplatzt und Zara ist direkt gestorben, ohne langen Leidensweg. Samstag war noch ein ganz normaler Tag für sie, denn es war ihr nichts anzumerken.

Zara war ein Vorbild eines behinderten Tieres, das einem Tier ohne Behinderung in nichts nachstand. Aber obendrein war sie eine äußerst liebe, stolze Hündin, die ihr wiedergewonnenes Leben genoss. Und wir werden sie sehr vermissen. Ruhe sanft, liebe Zara.


45. Woche - 7. November 2014



Vor 4 Tagen fanden wir beim Öffnen unseres Tores ein Häuflein Elend, völlig durchnässt und unterkühlt, fast tot... Wir wagten nicht zu hoffen, aber nach langem Warmfönen, viel festem Streicheln um den Kreislauf zu stimulieren, Infusionen, Katzenmilch mit extra Traubenzucker und ein paar Tagen unter der Wärmelampe ist die kleine Sunny bereit, die Welt zu erobern!


44. Woche - 28. Oktober 2014



Die Stute Goldin (33) genießt das ruhige Herbstwetter mit ihren Freunde Isabella LaWinia von Melief, Limou und Survivor, die 30 Jahre jünger sind.


43. Woche - 22. Oktober 2014



Nach dem Tag der offenen Tür wurden wir durch eine begeisterte Besucherin angerufen. Sie arbeitet bei Marengo Hundefutter und das Unternehmen wollte  eine Palette Hundenfutter spenden! Selbstverständlich danken wir Marengo im Namen der Hunde für diese großzügige Geste!

http://www.marengo.de/

http://www.facebook.com/Marengo.Hundefutter


40. Woche - 1. Oktober 2014



Immer noch sammeln wir fleißig Altkleider. Manchmal füllen die Säcke den ganzen Flur, aber das macht nichts, da den Erlös ist zugunsten der Tiere bei Melief! Haben Sie auch noch Altkleider? Geben Sie sie einfach bei uns ab! http://gnadenhofmelief.de/de/v/altkleidersammlung-fuer-die-tiere.php


39. Woche - 23. September 2014



Ob wie es im Zimmer keine andere Körbchen gibt... Heppi, Pinkie en Blitz gemütlich zusammen.


38. Woche - 16. September 2014



Diego 'photobombt' Victor, Bouke & Josefien...


37. Woche - 7. September 2014



Manchmal scheint es, als ob Melief nur noch Wind in den Segeln hat: Ein sehr erfolgreicher Tag der offenen Tür, ein Buch, das bald erscheint, das neue Dach, das endlich fertig ist... Natürlich freuen wir uns über all das unglaublich, aber gleichzeitig müssen wir auch noch der Pflege für all die Tiere nachkommen, von denen viele spezielle Aufmerksamkeit benötigen. Und dann muss man manchmal auch noch Abschied von manchen nehmen, wie auch wieder in den vergangenen eineinhalb Monaten.

So wie zum Beispiel von Mischa, der steinalten Boxerhündin, die lange Zeit angebunden an ein Tischbein auf einem Schrottplatz ihr Dasein gefristet hatte. Das hatte sichtbare Spuren hinterlassen, aber Mischa war trotzdem noch frohen Mutes - bis die Schmerzmittel nicht mehr wirkten und sie nicht mehr auf ihren Füßen stehen konnte. Ihre Augen sagten uns, dass sie bereit war, zu gehen, und darum mussten wir die schwierige Entscheidung treffen...

Und Moppie, ein Pekinesenmischling, den Lothar vor 7 Jahren zusammen mit der hochschwangeren Daksi in der Nähe unseres Hofes fand. Moppie war ein fröhliches, wenn auch etwas älteres Hündchen, solange man ihrem Glubschauge nicht zu nahe kam, oder ihr (einem Mop gleichendem, daher ihr Name) Fell pflegen wollte, denn dann veränderte sie sich in ein wildes Biest. Alles noch im Rahmen, und sie fühlte sich noch lange Jahre wohl bei uns. Aber nach einer Reihe von Schlaganfällen und zunehmender Demenz, Blindheit und Inkontinenz fragten wir uns mehr und mehr, ob ihr Leben für sie noch lebenswert war. Als sie schließlich immer öfter gegen die Wand oder in kleinen Kreisen herumlief entschieden wir uns schweren Herzens, auch ihrem Leben ein Ende zu setzen. Moppie war schon in einer anderen Welt, nur ihr Körper wollte ihr noch nicht folgen.

Und dann der kleine Brownie, das schokobraune Zwergkaninchen, das Ende letzten Jahres, zusammen mit einem Meerschweinchen, in einem Karton vor unserem Zaun ausgesetzt wurde. Er fühlte sich zwischen all den Meerschweinchen sehr wohl. Aber vor einigen Monaten bekam er verklebte Augen, und seine Nase lief ständig. Es waren keine Bakterien und kein Virus, weshalb die Antibiotika auch nicht wirkten. Auch sein Auge war sehr entzündet und er musste eine lange Zeit beim Tierarzt bleiben, damit seine Tränenkanäle und Augenhöhlen ständig gespült werden konnten. Wieder zu Hause schien es ihm besser zu gehen, aber plötzlich war sein Auge wieder verklebt. Wieder unterzogen wir ihm einer Behandlung, und als das nicht half auch noch einer alternativen Behandlung. Die schien für das Auge zu wirken, aber Brownie bekam immer weniger Luft, weil die Hohlräume in seinem Schädel mit Eiter gefüllt waren. Bis er eines Abends in Marcs Armen starb. Er war ein selten liebes Kaninchen und ließ alle Behandlungen ohne Widerstand zu. Abends saß er oft bei uns auf einem Sessel und sah fern. Leider durfte sein Leben nur kurz dauern...

Diese drei Tiere hinterlassen eine Leere, nicht nur in Bezug auf ihre sehr markanten Persönlichkeiten, aber auch in Bezug auf die Menge an Arbeit, die mit ihnen verbunden war. Letztere Leere wurde schnell wieder gefüllt, die erste dauert noch etwas länger. Wir hoffen, dass sie es nun besser haben, und in Frieden ruhen.


35. Woche - 29. August 2014



Ihr besucht doch am Sonntag auch unseren Tag der offenen Tür von 11 bis 17 Uhr? Weil unsere Menschen hier noch richtig am ackern sind um alles für Sonntag fertig zu haben, genießen wir die Sonne und warten auf Euch. Bis Sonntag!


32. Woche - 5. August 2014



Auch die Tiere, die selbst sogar kein Heu fressen, wissen gut was sie damit anfangen sollen. Es ist nämlich ganz schön weich, und somit perfekt zum faulenzen!


30. Woche - 26. Juli 2014



Was ist das? Ist der Ochse Limou da beschäftigt ein Loch zu graben, während die Kuh Isabella LaWinia von Melief ihn ermutigt? Welche Kuh gräbt denn Löcher?
Das Loch ist tatsächlich die Arbeit von den Hunden Chico, Dolores und Paloma. Und Limou inspiziert nur ob sie es genau nach seinem Wunsch erledigt haben.


29. Woche - 18. Juli 2014



Ein Teil des Heus, zum Füttern der Tiere, im folgendes Jahr, ist schon geliefert worden. Morgen werden nochmal 20 große Rundballen, von insgesamt 80 Stück, gebracht. Und dann kommt in einigen Woche auch noch Stroh. Wir würden es, im Namen der Tiere, sehr schätzen wenn es Leute gäbe die einen (halben oder viertel) Rundballen, der uns 27,50 € kostet, sponsern wollen!


28. Woche - 11. Juli 2014



Sprachlos...

Am Dienstag, dem 18. Juli, klingelte ein Mann an der Tür. Er erzählte, dass er auf dem Nachhauseweg mit seinem Motorroller zwischen zwei Dörfern unterwegs war. Plötzlich wurde aus einem der vorbeifahrenden Autos etwas aus dem Fenster geworfen. Weil das Etwas rollte, vermutete der Mann, dass es sich dabei nicht um eine Verpackung oder ähnliches handelte. Er hielt an und näherte sich dem Etwas. Es handelte sich dabei um das etwa 6 Wochen alte Kätzchen, das auf dem Foto zu sehen ist. Schockiert transportierte der Mann das Tier in seinem Koffer zum nächstgelegenen Tierarzt. Weil dieser ausschließlich Nutztiere behandelt, fuhr der Mann verzweifelt zu uns. Das Kätzchen stand unter Schock, und wir entschieden uns, sofort mit ihr zu unserem Haus-Tierarzt zu fahren. Nach einer vorsichtigen Abtastung und einem Röntgenbild, um Brüche auszuschließen, schien ansonsten alles in Ordnung zu sein. Was auf den ersten Blick wie Blut aussah, stellte sich als nass gewordene Flohausscheidung heraus.
Das Tierchen hatte enormes Glück, nachdem es in den Händen der Unmenschen war, die das auf ihrem Gewissen haben. Glück, dass der aufmerksame Mann sie sah, als sie über die Straße rollte, und Glück, dass sie durch den Wurf aus dem Fahrenden Auto keine bleibenden körperlichen Schäden erlitten hatte. Ihr gerechtfertigter Argwohn gegenüber Menschen wird hoffentlich mit der Zeit nachlassen...

Ihr Name ist jetzt Doris, nach Schauspielerin und Tierschützerin Doris Day.


27. Woche - 5. Juli 2014



Wir freuen uns diese Woche melden zu können, dass die Dachsanierung erfolgreich abgeschlossen ist!
Bereits im Frühling 2011 schlugen wir erstmalig Alarm, weil das Dach der Ställe in zunehmend schlechterem Zustand war, so dass eine Neudeckung immer notwendiger wurde. Nach 3 Jahren sparen und suchen nach einem geschickten Dachdecker, ist das neuen Dach jetzt endlich fertig! Dachdeckermeisterbetrieb Matthias Menne aus Werlte wurde uns empfohlen, als letztes Jahr Dezember durch Sturm eine Notreparatur am Dach des Katzenhauses durchgeführt werden musste. Menne machte auch ein gutes Angebot für die ganze Dachsanierung und der Betrieb fing am 19. Mai mit dem großen Projekt an. Genau wie geplant wurde dieses diese Woche abgeschlossen. Wir blicken zurück auf einer gute Zusammenarbeit, auch da Menne ein Teil der Dachdeckerarbeiten am Katzenhaus gesponsert hat, wofür wir von hieraus noch mal herzlich danken! Dies heißt auch, dass wir ab heute samstags wieder zwischen 14 und 16 Uhr für Besucher geöffnet haben!


26. Woche - 27. Juni 2014



Fast fertig! Es müssen noch ein paar kleine Sachen erledigt werden und nicht ganz unwichtig, es fehlen noch etwa 300 Dachziegeln, die nachgeliefert werden. Nächste Woche wird dieses Megaprojekt abgeschlossen!


25. Woche - leider kein Bild


24. Woche - 14. Juni 2014



Alles auf dem Gnadenhof dreht sich momentan um die Dachsanierung. Aber das heisst nicht dass alle andere Arbeiten abgebrochen worden sind! Große, jährlich wiederkehrende Arbeiten werden auch wie normal angepackt. In einige Wochenenden wurde wieder viel bewältigt, zum Beispiel das von Arne, Jacqueline, Lou, Carsta, Denis, Jill, Julian, Lothar und Marc ausleeren des alten Heubodens. Sowie das Reinigen der Gummimatten mit dem Hochdruckreiniger im Großstall durch Denis. Aber auch das von Carsta und Nina brennnesselfrei machen des Kaninchenhügels. Und das Reinigen der Wände und Decken mit dem Hochdruckreiniger durch Lothar, bevor Jill und Lothar den Hahnenstall, den Entenstall und den Großstall dieses Wochenende wegen Hygiene und Ungeziefer mit Kalk streichen konnten. Alles Arbeiten die durch eine Handvoll Superleute geschafft werden!


23. Woche - 7. Juni 2014



Die Lage der Dinge am Dienstagvormittag: das ganze Dach liegt offen und es ist ein großes Chaos auf dem Hof, weil wir den ganzen Sperrmüll, der noch auf dem Dachboden lag, einfach runtergeschmissen haben.

Die Lage der Dinge am Freitag Feierabend: das ganze Dach ist wieder zu, und fast alle Dachlatten sind schon montiert worden (Lob für die Dachdecker!), und auch der ganze Sperrmüll wurde entsorgt.

Bis jetzt läuft alles nach Plan! Und die wichtigste Sache ist, dass die Tiere zum Glück kaum extra Stress haben, durch ihren vorübergehenden Freiheitsentzug. Nächste Woche wird das Dach mit Dachziegeln gedeckt!


22. Woche - 29. Mai 2014



An der Straßenseite sind Folien und Dachlatten drauf! Und jetzt wird weiter gemacht mit der arbeitsaufwändigeren Hofseite...


21. Woche - 22. Mai 2014



Und los geht's !!


20. Woche - 15. Mai 2014



Montag 19. Mai beginnen wir damit, das Dach des Tierhauses zu erneuern. Endlich, denn wir haben jahrelang gemeinsam dafür gekämpft, dass dies in finanzieller Hinsicht zustande kommt. Solch eine große Operation auf einem Grundstück, auf dem ungefähr 1200 Tiere ihr Zuhause haben, bringt natürlich logistische Herausforderungen mit sich - nicht zuletzt für die Tiere, die wiederholt ihren Stall nicht verlassen werden können oder zeitweise umgesiedelt werden müssen. Wir haben daher beschlossen, zur Sicherheit von Mensch und Tier während dieses großen Projektes an Samstagen, an denen wir normalerweise Besuchszeit haben, für Besucher geschlossen zu bleiben - vorerst von Sonntag, 18. Mai bis einschließlich Freitag, 4. Juli. In dieser Periode ist geplant, das Dach zu erneuern. Bitte beachten Sie auch unsere Website, denn falls es in der Zwischenzeit eine ganze Woche lang regnen sollte, kann es auch sein, dass wir zur wöchentlichen Besuchszeit wieder öffnen und sich dann die Arbeit eine Woche nach hinten verlängert. Sie haben sicher Verständnis, dass wir die größtmögliche Sicherheit und den kleinstmöglichen Stress für die Tiere garantieren möchten!


19. Woche - 6. Mai 2014



Dieses kleine zerknitterte Bündel hält uns momentan buchstäblich Tag und Nacht auf Trab. Hier können Sie lesen wie er zu uns kam. Auf dem Foto sind die abgestorbenen Pfötchen dieses kleinen Waisen deutlich zu sehen. Sein Schwänzchen fiel bereits in der ersten Woche ab. Aber trotz alledem lässt er sich nicht unterkriegen: Er ist der Chef im Haus und trinkt wie ein Besessener, er ist voller Lebenskraft und fest entschlossen, sich nicht als Behinderter beiseite schieben zu lassen!


18. Woche - 30. April 2014


Nachdem sie jahrelang auf jedem Königinnentag ihre gesammelten Siebensachen auf dem Flohmarkt verkauft haben, haben An, Ed, Marjan, Arda, Petra, die kleine Els, die große Els, Nico und Betty nun am allerersten Königstag dasselbe getan. Sie haben dabei die gewaltige Summe von € 534,- für de Tiere von Melief gesammelt! Sie waren, mit eigenen Worten, "müde, aber zufrieden", und letzteres absolut mit Recht! Allen ein herzliches Dankeschön für euren ungebändigten Einsatz!


17. Woche - 23. April 2014



Wir würden wirklich gerne wissen, warum wir hier eingeschlossen sind und nicht wie üblich auf der Weide herumlaufen dürfen!

Hier ist der Grund: Heute wurde der turmhohe Misthaufen geleert und der Mist abgefahren. Und weil dafür Riesen-Traktoren und Mega-Miststreuer notwendig waren und alle Gatter offen standen, mussten alle neugierigen Tiere, die andernfalls entweder im Weg gewesen oder weggelaufen wären, für eine Stunde eingesperrt werden, damit die ungefähr 70 Tonnen Mist sicher transportiert werden konnten. Darum!


16. Woche - 17. April 2014


Schwellenangst...
Dieser Stau vor der Tür unseres Nachtquartiers auf der Wiese für die Wasservögel entstand, weil wir dort etwas verändert hatten. Nicht nur verändert, auch verbessert, denn das Metallgitter unter der Tür, das aus dem Boden ragte und für einige Wasservögel ein Hindernis für die Passage darstellte, wurde kürzlich durch den freiwilligen Helfer Denis zu einer schönen und viel praktischeren Rampe umgebaut. Und obwohl jeder hier inzwischen den Komfort genießen konnte, wurde diese Neuerung zunächst mit Argwohn beäugt und sorgte für reichlich Stress und Unruhe. Darum entstand dieser Morgenstau, der sich übrigens schnell auflöste, nachdem die ersten Neugierigen sich doch durch die Tür wagten.


15. Woche - 11. April 2014



Vielseitig einsetzbar!
Obwohl Wilma normalerweise zusammen mit Eugenie in den Niederlanden damit beschäftigt ist, die Sammeldosen für Melief zu füllen, ist sie sich auch nicht zu schade, um die Ärmel hochzukrempeln und bei der vielen Arbeit auf dem Hof in Deutschland zu helfen. Außerdem sorgt sie auch noch dafür, dass Abends eine herrliche warme vegane Mahlzeit auf dem Tisch steht! Im Namen von Mensch und Tier herzlichen Dank für die zusätzliche Unterstützung in den letzten zwei Wochen, Wilma!


14. Woche - 4. April 2014



Erwischt! Isabella und Limou beim Händchen halten in der Frühlingssonne...


12. Woche - 22. März 2014



Die kleine Katze Silvie sagt immer: "The sky is the limit !" :-)


11. Woche - 15. März 2014



Unsere Stammbesucherinnen Anke und Barbara hatten den beiden Ochsen Survivor und Limou und der Kuh Isabella ein Geschenk versprochen. Das hatte sie aber nur uns erzählt, und nicht den dreien selbst. Darum war die Neugier groß, als unser freiwilliger Helfer Denis letzten Samstag im großen Stall handwerkte. Die drei konnten kaum abwarten, das Geschenk in Form einer neuen Kuhbürste zu inspizieren! Die Bürsten wurden für gut befunden und sofort in Gebrauch genommen, wie auf dem Foto zu sehen ist. Im Namen der Kühe, aber auch der Stute Goldin, bedanken wir uns bei Anke und Denis für Geschenk und Montage!


10. Woche - 7. März 2014



Momo, das blinde Shetlandpony, kam im Januar 2013 mit einigen anderen Tieren zusammen nach Melief, weil seine Zukunft durch Probleme seiner vorherigen Halter sehr unsicher war, wie hier zu lesen ist. Momo schien letzten Samstag nicht ganz auf der Höhe zu sein: er wollte nicht fressen. Auch am nächsten Tag fraß er noch nichts, darum ließen wir den Tierarzt kommen, der ihn untersuchte und Medikamente verschrieb. Sein pumpender Atem klang und sah sehr nach einer Lungenentzündung aus. Wir setzten ihn unter Quarantäne, um ihm die nötige Ruhe zu geben und die Wirkung der Medikamente abzuwarten. Aber Momos Zustand verschlechterte sich, und wir ließen noch am selben Tag den Tierarzt ein weiteres Mal kommen. Während dieser Momo noch weiter untersuchte und überlegte, was er noch tun könnte, verfiel Momo in Krämpfe und starb noch vor unseren Augen. Die starke Durchblutung unter seinen Augenlidern deutete auf eine Blutvergiftung hin, so der Tierarzt.
Auch wenn Momo nur ein Jahr bei uns war, hinterließ er durch seinen Sanftmut und sein Vertrauen trotz seiner Blindheit einen bleibenden Eindruck bei uns und wurde schnell unser aller Liebling. Wir vermissen ihn sehr. Ruhe sanft, lieber Momo...


9. Woche - 27. Februar 2014



Plato: “Schnarch!”
Daisy: “Hallo? Au?!”


8. Woche - 21. Februar 2014



Manchmal scheinen wir hier eine regelrechte Reinigungsolympiade zu veranstalten… Bei unserem Sport sind Muskelkraft, Ausdauer und Durchsetzungsfähigkeit ein Vorteil, da es wirklich wie Sport machen ist, jeden Tag alles wieder durch und durch sauberzumachen für die mehr als 1200 Tiere, und das mit einer minimalen Menge an Mitarbeitern! Das Bild zeigt die Hühner beim Überprüfen ihres Stalles, unmittelbar nachdem der Stall für das Fotofinish mit frischem Stroh gefüllt wurde.


7. Woche - 13. Februar 2014



Das ist Sarah. Sarah ist 6 Jahre alt und sie liebt Tiere. Sie hat uns an einem Samstag während unserer Öffnungszeiten besucht. Viele tierliebe Menschen besuchen samstags unseren Gnadenhof. Zwischen Sarah und unserer ältesten Stammbesucherin liegen mehr als 80 Lebensjahre Unterschied…  


6. Woche - 4. Februar 2014



Vor genau drei Jahren nahmen wir Suzy auf, das fast blinde und taube Schipperke. Sie war heimatlos geworden und durch ihre Behinderungen und ihr Alter unvermittelbar (lesen Sie hier ihre Geschichte: http://stichtingmelief.nl/de/h/nachrichten/nachrichten-hinzufuegen.php?nieuws_id=275&terug=1 ). Damals war sie 17 Jahre alt. Diesen Januar wurde sie daher in aller Stille 20, und das heißt, umgerechnet auf ein Menschenalter, ungefähr 114 Jahre! Wir haben ihren Geburtstag nicht großartig gefeiert, da sie mittlerweile so fragil ist, dass wir Angst hatten, dass sie schon die Vorbereitungen zum Geburtstag nicht überleben würde… Natürlich ist das ein wenig übertrieben, aber es ist Tatsache, dass die Dame immer ruhiger wird, nur noch spärlich ißt und viel schläft. Aber das ist natürlich ganz normal für eine Frau in ihrem Alter! [Nachschrift: Suzy ist am 8. Februar morgens in ihrem Schlaf verstorben...]


5. Woche - 29. Januar 2014



Doppelte Arbeit bei minimaler Besetzung…
Montagmorgen musste zuerst der Schnee auf dem Weg zur Heuraufe geräumt werden, bevor wir überhaupt Heu füttern konnten. Wir versuchen, das Grundstück möglichst schneefrei zu halten, damit es sicherer ist für Mensch und Tier. Aber wenn wir nur zur zweit sind, so wie letzten Montag, heisst es doppelt ackern, um auch noch die 1250 Mitbewohner mit Futter, (nicht gefrorenem) Wasser und einem sauberen Stall zu versorgen!


4. Woche - 23. Januar 2014



Die alte Boxer-Dame Mischa wurde bereits einmal von uns vermittelt, nachdem sie, angebunden an ein Tischbein, bei einem Drogenabhängigen gelebt hatte. Vorigen Herbst kam sie durch unglückliche Umstände doch wieder zurück nach Melief und wohnt seitdem bei uns. Mischa war noch immer sehr mager und stand sehr wackelig auf ihren Beinen. Aber nach vielen Extraportionen sind inzwischen ihr Rückgrat und ihre Rippen nicht mehr zu sehen, und sie hat auch wieder neuen Lebensmut gefasst. Ein Altersproblem bleibt jedoch bestehen: Mischa ist inkontinent und dabei auch nicht mehr stubenrein. Darum trägt sie nachts eine Windel. Dafür scheint sie sich auf dem Foto allerdings ein bisschen zu schämen...


3. Woche - 14. Januar 2013



Ständig fragt man uns wie es aussieht mit dem Dachrenovierung, und wann wir anfangen können. Das ist ja ganz logisch, da viele Menschen auch schon zweieinhalb Jahre lang gespendet haben um dem benötigten Gesamtbetrag zusammen zu kriegen. Aber das heißt nicht dass es sonst keine sehr notwendige Projekte gibt! Auf dem Bild sieht man die neue Stahlpfähle für die Weidetore. Die Holzpfähle die wir in 2007 gesetzt haben, waren alle morsch und abgebrochen, wodurch die Sicherheit der Tiere auf dem Spiel stand. In 2013 hat freiwillige Helfer Denis nicht nur selber für vier Tore neue Ständer mit Beschläge geschweißt, er hat sie auch noch alle alleine installiert. Und alles in seiner Freizeit, abends und im Wochenende. Das Endergebnis ist super geworden, und ist sowohl witterungs- als tierbeständig. An dieser Stelle ein Riesendankeschön an Denis!


1 Woche - 31 Dezember 2013