2013

1 - 31 Woche . Dezember 2013

50./51. Woche - 19. Dezember 2013


Letzte Woche während der Besuchszeiten hat unsere Stammbesucherin Anke ihrer Freundin Barbara die Patenschaft für den Ochsen Survivor zum Geburtstag geschenkt. Barbara war total überrascht und hat sich sehr gefreut. Natürlich war Survivor selber auch dabei und hatte ein paar seiner Freunde mitgebracht zum Feiern…

49. Woche - 7. Dezember 2013


Das diese 5 Katzen so merkwürdig hier liegen, hat einen Grund. Sie sind 5 der 13 Katzenwelpen, die wir bis jetzt noch nicht vermitteln konnten. Sie sind alle im Frühjahr und Anfang des Sommers geboren und haben in Erwartung auf ein neues Zuhause, nicht aufgehört zu wachsen! Und nun war die Zeit da, dass sie kastriert bzw. sterilisiert werden mussten. Genau das passierte letzten Mittwoch hier auf dem Hof, in einer mobilen Praxis. Gerade für die paar Kleinen, die nicht richtig zahm geworden sind, gab es auf diese Art und Weise kaum Stress, da sie in ihrer gewohnten Umgebung bleiben konnten. Und, wie auf dem Bild erwähnt, auch in der ihnen bekannten Umgebung langsam wieder wach werden konnten.

48. Woche - 29. November 2013



Als professionelle Herdenschützerin, soll die Hündin Paloma all ihre Eigenschaften nutzen, um ihre Arbeit bestens zu leisten. Also nutzt sie ihr schwarzes Fell, um sich ganz unauffällig in einer schwarzen Schubkarre zu verstecken. Da es mittlerweile auch schon Abend geworden ist, kann man sie nur noch durch das glitzern ihrer wachsamen Augen sehen.

47. Woche - 22. November 2013


Jeden Tag noch lacht das Schwein Tofu uns so zu wie auf dem Bild. Immer froh dass er im Herbst 2008 nicht geschlachtet würde aber auf den Gnadenhof Melief kommen durfte. Um hier richtig erwachsen zu werden, etwas was Schlachtferkel normalerweise nicht vergönnt wird, da sie schon als Kind getötet werden…

46. Woche - 15. November 2013


Dieses Bild erzählt die tragische Geschichte eines Baby-Kaninchens und eines Baby-Meerschweinschens, vor einer Woche gefunden in einem Karton, beim Kruzifix, welches neben der Einfahrt des Gnadenhofes steht. Es ist sehr traurig, aber auch respektlos, wenn Menschen sich keine bessere Lösung einfallen lassen, um Tiere los zu werden... Die Findlinge sind, zum Glück, gesund und munter.

45. Woche - 6. November 2013


Dies sind drei Kaninchen, die wir neulich aufgenommen haben. Das braune und das weiße mit schwarzen Flecken wurden nur alleine gehalten zum mästen und schlachten. Die Häsin Mooni sollte, weil sie nicht schwanger wurde, abgeschafft werden. Aus diesem Grund stand sie, mit ihrem Schlachtgewicht genannt, in einer Anzeige in der Zeitung. Zum Glück gab es besorgte Menschen, die dafür sorgten, dass die Schlachtmesser in der Schublade blieben. Jetzt genießen die Drei, nach einer kurzen Eingewöhnung in einem separaten Gehege, ihr neues Leben auf dem Kaninchenberg.

44. Woche - 30. Oktober 2013


Tessa guckt als ob sie nicht so ganz versteht warum sie einen Mitfahrer hat. Aber dem Hahn ist es schon klar. Es hat nämlich die letzten Tage viel geregnet, und er kommt auf diese Art und Weise ganz einfach auf die andere Seite der entstandenen Pfützen!

43. Woche - 24. Oktober 2013


Was, ist es schon wieder Halloween? Nein!!! Obwohl das Huhn schon gruselig aussieht, mit leichenblassen, hängenden Kamm, gerupften Federn und Killer-Nägeln…
Wir haben vor kurzem einer Gruppe Legehühner ihr Gnadenbrot gegönnt. Bis da lebten sie eng aufeinander in Käfigen (Legebatterie darf man nicht mehr sagen) mit Gitterboden. Die Nägel verschleißen sich dann nicht und wachsen einfach weiter. Die Kämme sind so blass, da die Tiere nie Tageslicht sehen. Und da die Tiere so eng aufeinander sitzen und keinen natürlichen Tagesverlauf haben (so wie scharren, sandbaden usw.), fangen sie an einander kahl zu picken.  Jetzt bei uns haben die Hennen noch vor allem Angst, scharren und sandbaden müssen sie noch lernen…  Das wird schon klappen, aber es gibt doch schon eine Horror-Geschichte, obwohl es noch nicht Halloween ist. Nämlich für alle anderen Legehühner, die in  Eierindustrieställe zurückgeblieben sind. Und dann sprechen wir noch nicht mal über das Massake,r der männliche Küken der Eierindustrie, die für Bio-, Boden- oder Käfighaltung, alle lebendig gehäckselt oder vergast werden.
 
Widerlich…

42. Woche - 19. Oktober 2013


So was sieht man nicht oft, einen Ziegenbock im Sprechzimmer der Kleintierarztpraxis! Aber Diesel hatte eine gewischt bekommen von einer seiner Kollegen (wir nennen keine Namen) und es sollte ein Röntgenbild von seinem Knie gemacht werden. Die Tierärzte stellten fest, dass es wahrscheinlich ein gerissenes Knieband ist. Jetzt muss Diesel separiert Ruhe machen, damit die Bänder sich, mit Medikamenten und Schmerzmittel, wieder erholen  können.

41. Woche - 12. Oktober 2013


Am letzten Dienstag haben wir zu unserem Leidwesen das Schwein James einschläfern lassen müssen…

James wurde zusammen mit seiner Schwester Babe und seinem Bruder Rudi von einer Frau aus einem Maststall geholt. Aber diese Frau hatte (durch wahllos eingeholte Informationen aus dem Internet) sehr große Angst, dass die Ferkel zu schwer werden könnten. Es war dann Glück im Unglück, dass die Frau wegen der Schweine Ärger mit ihren Nachbarn bekam und eine neue Unterkunft für die Tiere suchen musste. Sie waren mittlerweile auch schon ½ Jahr alt. Da sie kein neues Zuhause für die Tiere finden konnte, sind sie schließlich zu uns gekommen. Durch die Sorge um ihr Gewicht und die Belastung ihrer Rücken, hatte die Frau die Tiere stark unterernährt. Die armen Tiere hatten eine enorme Wachstumsverzögerung…

Das ist 4 Jahren her. Wir werden es nie mit Sicherheit sagen können, aber es ist sehr gut möglich, dass dies der Grund für James Rückenproblemen war. In den letzten Monaten konnte er mal laufen, mal zog er seinen Hintern über die Schweineweide. Er ging auch nicht mehr in den Stall, da ihn wahrscheinlich der harte Untergrund Schmerzen bereitete. Er lag alleine auf der Weide, stand aber auf als wir ihm Schmerzmittel verabreichten. Es schien kurz besser zu werden, aber die letzte Wochen änderte sich nichts mehr. Dann mussten wir die schwere Entscheidung treffen James weiteres Leid zu ersparen…
Jetzt kannst du ewig im Schlamm liegen, lieber James. Wie auf dem Januarbild des Melief-Kalenders 2014… Ruhe sanft.

40. Woche - 3. Oktober 2013


Diese Woche ein wunderschönes Bild der Katze Aria, die zufrieden in einem Körbchen kuschelt… Dies ist das Foto von Februar in unserem neuen Melief-kalender, den Sie ab sofort hier bestellen können. Julia Poker ( www.poker-tierfotografie.de ) hat die Bilder geschossen und den Kalender gestaltet, und hat das alles ehrenamtlich gemacht!
 
39. Woche - 27. September 2013


Survivor denkt dass er wirklich ein ganz 'kuh'ler Typ ist, aber Limou hat im Hintergrund so seine eigene Gedanken...
 
38. Woche - 18. September 2013


Morgens versammelt sich diese kunterbunte Familie schon früh in und hinter dem großen Stall und wartet ungeduldig auf das Frühstück. Kühe, Pferde, Ziegen, Schweine, Hunde wollen nur das eine: FRESSEN !!! Man muss dann auch fest auf den Beinen stehen, wenn man mit dem ersten Eimer Futterpellets, einer Kiste Gemüse und Obst oder einem Sack Heu in den Stall kommt, weil es gut sein kann, dass man im wahrsten Sinne des Wortes besprungen wird! Denn alle Tiere finden einen auf einmal total lieb, weil auch bei vielen Tieren Liebe durch den Magen geht...
 
37. Woche - 11. September 2013


Wie bitte? Ein Hund auf dem Tisch? Was ist das denn für ein Haushalt? Es ist nicht so wie es scheint, denn Lucy hat ganz freiwillig eine Aufgabe übernommen. Jeder, ob Mensch oder Hund, der sich auch nur in die Nähe der geschlossenen Keksrolle wagt, ist seines Lebens nicht sicher. Diese Aufgabe erfüllt sie sehr gut, auch ganz ohne eigenes Interesse. Denn sie rührt die Kekse nicht an. So konnte Lothar sie schön wieder in die Vorratsdose legen und Lucy ihren Tag auf festem Grund fortsetzen.
 
36. Woche - 4. September 2013


Für Hündchen Hepi war es eine sehr traurige Woche... Es war bereits entschieden, die 7-jährige Hündin einschläfern zu lassen, während sie ihre Welpen noch säugte... Aber dann wurde sie von ihren Babys getrennt und kam zum Glück zu uns (Geschichte Hepi). Am folgenden Morgen platzte auch noch ihr schwer verwahrlostes und entzündetes linkes Auge. Unsicher, mit höllischen Schmerzen, heimatlos und von den Kindern getrennt... Bemühungen, ihr nun blindes Auge mit Hilfe von Salben zu erhalten, schlugen fehl. Also musste das Auge am Montag noch operativ entfernt werden. Es geht ihr glücklicherweise nun schon wieder ganz gut und sie versucht tapfer, sich an die neue Situation zu gewöhnen.
 
35. Woche - 28. August 2013


Zum sechsten Mal fand in Sögel der Tag der offenen Tür statt. In diesem Jahr hatten wir Glück mit dem Wetter und es war ein strahlend schöner Tag. Nicht zuletzt durch den Hauch von Festlichkeit zum zehnjährigen Bestehen.
700 Besucher haben mit den Tieren geknuddelt, den Flohmarkt besucht, an der Tombola teilgenommen und das Catering völlig leer gekauft. Jeder fand die (veganen) Speisen nämlich so lecker, dass wir bereits um 15.30 Uhr völlig ausverkauft waren! Dieser Tag hat rund 3300,-€ für die Tiere eingebracht! An dieser Stelle möchten wir allen Besuchern ganz herzlich für diesen gelungenen Tag danken! Aber dieser Tag hätte ohne die große Hilfe aller Freiwilligen  nicht so reibungslos ablaufen können. Auch ihnen ein herzliches Dankeschön! Besonders bedanken möchten wir uns bei der Sängerin Ria Kramer Freher, die für eine stimmungsvolle Umrahmung sorgte.
 
Und weiter danken wir natürlich
dem Chinesisch-vegetarischen Restaurant „De Oude Plek“ (www.deoudeplek.nl) in Rotterdam für die Saté-Spieße,
„Art of Greens“ (www.artofgreens.com) in Berlin für die Fry's Hamburger und
„Wilmersburger Nederland“ (www.wilmersburger.nl) für den „cheese“ auf den Cheeseburgern.

34. Woche - 21. August 2013


Wie schön! An allen Punkten, an denen man in „unser“ Dorf  einfährt, wird auf großen Schildern der Tag der offenen Tür am kommenden Sonntag, dem 25. August, von 11.00 bis 17.00 Uhr, angekündigt. Ein herzliches Dankeschön an Frau Cloppenburg von der Gemeinde Sögel ! Sie kommen doch alle? Der Hof liegt am Friesenweg 5 in Sögel. Im Rahmen des 10-jährigen Bestehens der "Stichting Melief" wird sogar Live- Musik für gute Stimmung sorgen. Die meisten Tiere freuen sich schon auf Ihr Kommen! Bis Sonntag!

33. Woche - 17. August 2013


So, das Stroh für das kommende Jahr ist am letzten Montag auch wieder gebracht worden! 70 Ballen waren es insgesamt und sie wurden in der Scheune immer zu neunt übereinandergestapelt. Da wir nicht die Möglichkeit haben, Heu und Stroh selbst anzubauen, sind wir jedes Jahr wieder von Dritten und vom Wetter abhängig und können nur hoffen, dass alles klappt. Aber zum Glück können wir die Tiere im kommenden Winter wieder gut mit Heu versorgen und in die Ställe frisches Stroh einstreuen. Nun müssen wir nur noch den Bauern bezahlen ;-) Wer sponsert einen Ballen Stroh á 7,70 € für die Tiere? Ihre Spende ist auf dem Konto IBAN: DE34280698782235550200 BIC: GENODEF1KBL zugunsten Gnadenhof Melief e.V.  mehr als willkommen! Im Namen der Tiere herzlichen Dank im Voraus :-) !

32. Woche - 9. August 2013


In kurzer Zeit mussten wir von vier besonderen Männern Abschied nehmen...
 
Willie, das Schwein, hatten wir 2008 zusammen mit Maya und Horst schwer verwahrlost von einer anderen “Auffangstation” übernommen. Er war nun ungefähr acht Jahre alt und der Körper eines Schlachtschweines ist nicht für ein solches Alter geschaffen. Willis Hinterleib war plötzlich fast vollständig gelähmt und er reagierte nicht auf die verabreichten Medikamente. Daher mussten wir uns schweren Herzens entschließen, ihn einschläfern zu lassen. Dieselbe Entscheidung mussten wir für den Hund Wolf treffen, dessen jahrelanger Verbleib in einem Keller seinem Bewegungsapparat sehr geschadet hatte. Auch bei ihm halfen weder Schmerzstiller noch andere Präparate und er konnte in der letzten Woche, im Alter von 13 Jahren, nicht mehr aufstehen. Der Ouessant-Schafbock Dirk, der offensichtlich nichts von seinen abscheulichen Abenteuern in seiner Jugend zurückbehalten hatte, und daher eigentlich mit seinen noch nicht ganz vier Jahren noch fit hätte sein müssen, fraß plötzlich nicht mehr und starb, nach der Gabe etlicher Medikamente, von sich aus. Der Texel-Schafbock Bommel hatte auch einen schlechten Start, schien sich aber gut erholt zu haben. Er bekam jedoch enorm dicke Gelenke in seinen Beinen. Schmerzmittel halfen eine zeitlang, aber als es auch in seinen Hinterbeinen begann und Bommel nicht mehr stehen konnte ohne ständig hin und her zu schwanken, mussten wir ihm mit etwa sieben Jahren einen langen Leidensweg ersparen... Bommel lief noch bis zuletzt mit der Herde mit.

Es ist sehr schön, wenn man den Tieren helfen und ihnen ein besseres Leben schenken kann. Aber es ist herzzerreißend mitanzusehen, wenn der Körper aufgibt, während das Tier selbst es noch nicht für den richtigen Zeitpunkt hält um zu gehen. Es wird immer schrecklich bleiben, eine Entscheidung für das Tier treffen zu müssen... Ruht in Frieden Jungs, wir haben es als Ehre empfunden, für euch sorgen zu dürfen.

31. Woche - 31. Juli 2013


Sind Sie schon aus dem Urlaub zurück? Und haben Sie noch eben Zeit? Wir sehen nicht nur süß aus, sondern sind auch alle total lieb! Und jeder von uns sucht  noch ein neues Zuhause, in dem wir für immer bleiben dürfen! Wir haben es hier, zusammen im „Katzenkindergarten“, sehr gut, aber es soll für uns nur eine Zwischenstation bleiben.... Wir warten mit großer Sehnsucht auf jemanden, der uns abholt und bei dem wir unser neues Leben beginnen können.  Schauen Sie doch schnell einmal auf der Seite: „KATZENKINDER SUCHEN EIN ZUHAUSE!“ unsere Geschichten an und lassen unsere augenblicklichen Versorger schnell wissen, wann Sie kommen :-)

30. Woche - 25. Juli 2013


Auch den Kühen ist es bei diesem Wetter zu warm. Aber Fräulein Isabella LaWinia von Melief suhlt sich natürlich nicht so ordinär im Schlamm wie die Schweine auf dem Foto der letzten Woche. Nein, sie belässt es bei einem dezenten Hufebaden in dem Pool für die Hängebauchschweine. Denn sie hält wohl etwas von Abkühlung, aber dann mit Würde.

29. Woche - 17. Juli 2013


Bei Temperaturen über 20° Celsius suchen die Schweine gerne nach einer Abkühlung. Man muss dann aber auch schnell einen Pool für sie anlegen, weil sie sonst den ganzen Tag den Wassertrog umwerfen, um in der entstandenen Pfütze zu liegen!

28. Woche - 9. Juli 2013


Roepert wohnt erst seit kurzem bei Melief. Nach einem etwas zaghaften Beginn und einem missglückten Abenteuer im Hahnenstall, wurde Roepert vorübergehend mit einigen anderen Hähnen im Quarantänestall untergebracht, um erst mal zu lernen, wie sich ein echter Hahn verhalten muss. Schließlich durfte Roepert dann auf den Hof und hat sich zu einem stolzen Macho entwickelt. Inzwischen hat er auch schon ein eigenes Häuschen erobert und beginnt immer mehr, die Regeln auf dem Hof zu begreifen. Dieses Bild wurde morgens bei Sonnenaufgang aufgenommen.

27. Woche - 2. Juli 2013


Es ist jedes Mal wieder ein Problem, wenn während der Öffnungszeiten alle Flyer , Rundbriefe usw. ständig wegwehen. Daisy geht uns schon mal zur Hand, wobei sie natürlich auf eine Hand voll Leckerli hofft oder wenigstens eine dicke Streicheleinheit! An jedem Samstag von 14.00 bis 16.00 Uhr ist jedermann herzlich eingeladen, den Gnadenhof Melief ohne Voranmeldung zu besuchen.

26. Woche - 25. Juni 2013


Es ist jedes Mal wieder ein Erlebnis zu sehen, wie alle Hähne, Hennen, Pfauen, Puten, Perlhühner, Fasanen – und auf diesem Foto sogar der Hund – bei der abendlichen Fütterung den Mais und das Getreide aufpicken. Aus allen Ecken, von deren Existenz man fast nichts weiß, kommen die Tiere, um gemeinsam den Tag ausklingen zu lassen. Wenn dann noch ein besonders fotogener Hahn dabei ist und ein Huhn ein akrobatisches Kunststück aufführt, bekommt man ein schönes Foto der Woche!

25. Woche - 20. Juni 2013


Dieses Foto können wir Ihnen nicht vorenthalten! Als Ergänzung zum Foto der letzten Woche zeigen wir Ihnen, am Tag des 10-jährigen Bestehens von Melief, dieses Foto von den Schweinen, die zum allerersten Mal auf dem neuen Pflaster hinter dem großen Stall ihr Abendbrot genießen! Nach neun Tagen war nun endlich alles fertig und die Tiere durften am Mittwochabend wieder auf die Weide. Und auf welchen Luxus trafen sie, als sie aus dem Stall kamen! Nochmals herzlichen Dank an Menodi, für die Ermöglichung dieser enormen Verbesserung für die Tiere und ihre Betreuer!

24. Woche - 13. Juni 2013


Schon lange ist der Matsch auf dem viel begangenen Stück hinter dem großen Stall ein Dorn im Auge. Bei trockenem Wetter geht es ganz gut, aber bei Dauerregen gibt es für die hart arbeitenden Menschen, die Besucher und die Ziegen, Schafe, Schweine,  Hängebauchschweine, Kühe und einige Hunde kein Durchkommen mehr. Auf Facebook wurde vor einiger Zeit schon mit der "Aktion Pflasterstein" begonnen, für die eine Anzahl Menschen auch sofort gespendet hatten. Aber die Bepflasterung der ganzen Fläche lag damit trotzdem noch in weiter Ferne... bis die niederländische Tierschutzorganisation Menodi anbot, dem Projekt eine schnelle finanzielle Unterstützung zu geben.  Und wie man auf dem Foto sehen kann, ist es nun doch möglich, mit der notwendigen Befestigung zu beginnen! Nach dem momentanen Stand wird alles etwa Mitte nächster Woche fertig sein. Von dieser Stelle danken wir allen Spendern, die sich an der "Aktion Pflasterstein" beteiligt haben und natürlich der Stiftung Menodi im Namen der Tiere ganz herzlich!
 
23. Woche - 6. Juni 2013


Voller Bewunderung untersucht Silber, der Silberfasan, die neue Schiebkarre, die gestern von einer Spedition aus den Niederlanden gebracht wurde. Ein großartiges Geschenk zum zehnjährigen Bestehen von Melief. Wir danken Arjan und Roos an dieser Stelle ganz herzlich für diese großzügige Geste!
 
22. Woche - 29. Mai 2013


Am vergangenen Samstag hat Ellie Hofman wieder alle Schafe geschoren. Eigentlich müssen Schafe geschwitzt haben, um sie gut scheren zu können. Aber das war bei diesem kühlen Frühjahr wohl kaum möglich. Trotzdem ist alles glatt gelaufen und die Schafe haben ihre Winterjacke wieder aus. Ob das wohl ein Zeichen für den Frühling ist, endlich aufzuwachen...?
 
21. Woche - 23. Mai 2013


Die Freiwillige Marion, die sich um die Katzen kümmert, postete gestern auf ihrer Facebook- Seite u.a. dieses Foto mit dem untenstehenden Kommentar. Bei so viel Liebe für die Tiere haben wir nichts mehr hinzuzufügen...
„Heute war ich wieder bei den Katzen bei Melief. Nachdem alles wieder sauber war und meine Anwesenheit doch wohl ermüdend wirkte, blieb den Katzen nur noch eins übrig: Ausruhen!!!!“
 
20. Woche - 16. Mai 2013


3... 2... 1... und ziehen! Sowohl die Tauzieher als auch der Schiedsrichter konnten in einer ´normalen´ Familiensituation nicht mehr funktionieren. Aber besonders schlimm war es, dass sie selbst ihres Lebens nicht mehr sicher waren. Darum leben sie jetzt alle zusammen bei Melief im großen Rudel. Hier können sie tagsüber eine Menge Spaß haben, so wie hier bei einer Partie Tauziehen.
 
19. Woche - 8. Mai 2013


Im Katzenstall herrscht wieder Ruhe! Am letzten Montag sind alle Katzen wieder geimpft worden. Dafür mussten die einfachen Tiere eingesperrt werden und die schwierigen Tiere vorher eingefangen und in Transportboxen gesteckt werden, damit die Tierärztin zügig durcharbeiten kann. Obwohl die Ärztin, ihre Assistentin, Lothar, Auszubildende Jasmine und die Freiwilligen Silvia und Louise alles taten, um es ruhig verlaufen zu lassen, gab es hier und da- besonders bei den sehr wilden Katzen- doch noch Stress... Aber nun hat jede Katze wieder für eine ganze Weile Ruhe vor dieser Prozedur und kann sich schnurrend in ihr Körbchen zurückziehen...
 
18. Woche - 1. Mai 2013


In der letzten Woche wurden die Kampfhühner, die im März vom Veterinäramt wegen extremer Verwahrlosung bei schlechter Haltung (HIER können Sie die ganze Geschichte lesen) beschlagnahmt worden waren, endlich vom Richter freigegeben! Das bedeutet, dass die Tiere nun endlich aus ihrem Quarantänestall heraus durften und die anderen Hühner und Hähne kennen lernen konnten. Und genau wie alle anderen fein staubbaden und über den Hof stolzieren können. Wie auf dem Foto zu sehen ist, sind die großen, geradestehenden Tiere schon prima im Stall integriert und haben auch ihren Schlafplatz schon gefunden. Und... zum Glück sind sie gegenüber den anderen Hühnern nicht aggressiv!
 
17. Woche - 24. April 2013


Er ist so gut wie fertig, der neue Schutzstall auf der Weide. Na ja, ganz neu ist er nicht, denn er stand schon mal irgendwo anders. Aber Lothar hat ihn rundum lasiert und daher sieht er jetzt ganz neu aus. Nun können wir die Weiden noch flexibler einteilen und die Tiere haben, neben ihrem großen Stall, zusätzliche Unterstellmöglichkeiten gegen Sonne, Regen und Wind. Wir hatten auch versucht, Bäume anzupflanzen, aber die fanden die Ziegen trotz Elektrozaun viel zu lecker. Deshalb jetzt so!
 
16. Woche - 17. April 2013


Während Willie (kastrierter Eber) gerade die Frühjahrssonne genoss, kam plötzlich Fabi (weibliches Schwein, das noch nie Ferkel bekommen hat) auf ihn zu gelaufen und begann ihr juckendes Hinterteil ausgiebig an ihm zu scheuern! Willie meckerte etwas, rührte sich aber nicht. Denn er wusste, dass die ständig aktive Fabi sowieso gleich wieder weglaufen würde, um die Schweineweide weiter zu inspizieren. Was dann auch geschah.
 
15. Woche - 11. April 2013


Am letzten Montag war der Hufschmied da. Daher waren 7 Ponys und das Großpferd Goldin statt auf der Weide, auf dem Hof. Etwas, was die kleine Katze Dodo, die nach einem Autounfall nur noch drei Beine und keinen Schwanz mehr hat, dankbar annahm. Auch wenn einige Menschen es sehr bedauerlich finden, dass sie so gehandicapt ist, weiß Dodo immer sehr gut, was sie will und amüsiert sich dabei bestens. So ist sie am Montag, nachdem sie über den Hufschmied hochgeklettert war, fast eine halbe Stunde auf dem Rücken von Champagne herumgeritten. Ohne jemals Reitstunden gehabt zu haben, ist Dodo ein Naturtalent!
 
14. Woche - 3. April 2013


Kater Rooie Keesje hat seinen Lieblingsplatz verloren! Sein warmes Plätzchen, auf dem er in der letzten Woche noch fein aufgerollt in der Sonne lag, wurde nun über die Weiden versprüht, um im Frühjahr als Dünger für frisches, saftiges Gras zu dienen. Für die zwei  enormen Miststreuer, gezogen von riesengroßen Traktoren, und einem Lader mit Teleskoparm mussten wir extra die Tore vergrößern, damit sie überhaupt auf den Hof kommen konnten. Dann war der Misthaufen aber auch binnen einer Stunde verschwunden. Nun wird der Frühling hoffentlich endlich ausbrechen!
 
13. Woche - 27. März 2013


Wenn man genau hinschaut, sieht man Kater Rooie Keesje fein aufgerollt auf dem Misthaufen liegen. Auf dem Misthaufen? Ja, der aufgestapelte Mist wärmt ähnlich wie eine Fußbodenheizung! Die vor dem (aus Richtung Wald kommenenden) Ostwind geschützte Mulde, in die auch noch schwache Sonnenstrahlen scheinen, ist im Moment einer der besten Plätze auf dem Hof!
 
12. Woche - 20. März 2013


Hallo, die zahme Dohle, die von einem Wildvogel-Asyl nach Melief gekommen war, war 3 Wochen lang weg. Wir dachten, dass sie tot oder von jemandem mitgenommen worden sei. Letzteres war wahrscheinlich der Fall. Und der Übeltäter wird wohl nach 3 Wochen gemerkt haben, dass Hallo, wie sollen wir es ausdrücken... sehr beherrschend sein kann. Und darum wurde Hallo wohl wieder freigelassen und ist, gerade als wir die Hoffnung schon aufgegeben hatten, zu uns zurückgeflogen. Durch diesen kleinen Ausflug hat sie leider die letzten Aufnahmen für die NDR- Dokumentation : NaturNah: „Das Krähenvolk“ verpasst. Und sie wäre dafür mit ihrem klugen Verhalten gerade so gut geeignet gewesen! Nun wird Bodyguard, die zahme Krähe, die auf dem Gnadenhof (zum Leidwesen bestimmter Freiwilliger) frei herumfliegt, ihm als Repräsentant von Melief im Fernsehen die Schau stehlen. Die Sendung wurde am Dienstag, 19. März 2013, von 18.15 bis 18.45 übertragen und am Mittwoch, 20. März, um 13.05 wiederholt. Sie können sie aber auch hier ansehen.
 
11. Woche - 14. März 2013


Wo Goldins Zunge in der letzten Woche noch scheinbar wegen Überhitzung aus ihrem Maul hing, müssen die Tiere jetzt aufpassen, dass ihnen die Zunge nicht im Wassernapf festfriert. Deshalb trinkt so ein schlauer Kater wie „Fat Ed“ sofort, noch bevor die Wassernäpfe wieder nachgefüllt werden, schon mal aus den bereitgestellten Eimern. So kann er sicher sein, dass sein Durst erst einmal für eine Weile gestillt ist und seiner Zunge nichts passieren kann.
 
10. Woche - 6. März 2013


Wie bitte? Ein Tag Sonnenschein und Goldins Zunge hängt schon beinah auf den Hufen?
Bei näherem Hinsehen scheint es aber nicht von der Hitze zu kommen. Goldin hält ihre Zunge einfach nur im Ruhezustand.
 
9. Woche - 27 Februar 2013


Am Donnerstag, 21. Februar, mussten wir den Podenco Sha-hib einschläfern lassen. Dieser Moment rückte immer näher und ist doch immer wieder so schwierig...
Vor 12,5 Jahren halfen wir einer großen Tierauffangstation in Spanien. Obwohl dort sehr viele Podencos waren, fiel Sha-hib sofort durch sein besonderes Verhalten auf. Jedes Mal schaffte er es als Einziger, sich durch die Gitterstäbe zu quetschen, die zwischen dem großen Hunderudel und der Tür zum Café  waren, um bei den Menschen zu sein. Er war damals erst ein paar Monate alt und man erzählte, dass er in einer Mülltonne gefunden worden war. Sha-hib ging mit uns in die Niederlande und wurde das „Brüderchen“ von Gobo (ruhe in Frieden), der ein Jahr früher aus Spanien mitgekommen war.
Was das Feingefühl in seinem Verhalten betraf, glich  Sha-hib eher einer Katze. Dadurch war er auch jahrelang der Rudelführer. Und er blieb es sogar, als wir nach Deutschland umzogen und das Rudel größer geworden war. Andere Menschen sahen es nicht, weil Sha-hib es nicht mit einem offensichtlichen Machogehabe anging. Nein, er stellte sich z.B. vor ein Körbchen, drehte den Kopf zur Seite und schaute dabei den Hund, der in dem Korb lag, solange an, bis dieser herauskroch. Nach und nach wich jeder vor diesem schlauen Kerl zurück. Er schaffte das sogar von der anderen Seite des Raumes.
Aber ohne dass wir es wirklich merkten, wurde Sha-hib doch auch älter. In dem Maße, wie mehr Hunde in das Rudel kamen, änderten sich die Verhältnisse und diejenigen mit der „größeren Klappe“ hatten das Sagen. Wir merkten, dass Sha-hib sich nicht mehr wohlfühlte in seiner Haut. In 2012 hatte er eine Lebererkrankung und das Sonogramm sah nicht gut aus. Aber wie durch ein Wunder erholte sich die Leber mit Hilfe von Spezialfutter und Medikamenten wieder. Doch ein paar Monate später ging es Sha-hib doch wieder schlechter. Das Blutbild zeigte, dass die roten Blutkörperchen immer weniger wurden und die weißen Blutkörperchen zunahmen. Es bestand der Verdacht auf Lymphdrüsenkrebs. Wieder zog Sha-hib vom Rudel in die Gruppe, die im Haus lebt. Langsam ging es ihm immer schlechter, aber auch das Bemuttern wusste er auf seine Art und Weise zu genießen. Doch durch die Krankheit verlor er zunehmend an Kraft und Gewicht. Aber als wir dachten: Nun geht es nicht mehr, stand er doch wieder selbständig auf und lief eine kleine Runde.
Bevor am Donnerstag die Tierärztin kam, hatte Sha-hib noch etwas Nassfutter genossen. Danach ist er in einen tiefen Schlaf gefallen. Er hat nichts davon gemerkt.
Jeder, der Sha-hib gekannt hat, weiß, welch ein eigensinniger Hund er war. Auch im Vergleich mit Abel und Igor, den beiden anderen Podencos. Obwohl er Hundeaugen hatte, konnte er einen mit einem Blick, der Bände sprach, fast wie ein Mensch anschauen. Und wie gut konnte er sich taub stellen,  wenn er keine Lust hatte zu hören...

Ruhe ganz sanft, lieber Sha-hib. Hoffentlich gibt es dort, wo du jetzt bist, unendliche Dünen, in denen du rennen kannst...
 
8. Woche - 21 Februar 2013


Wir haben im Laufe der Jahre Hunderte von Hähnen an verschiedenen Plätzen, an denen immer wieder Federvieh ausgesetzt wird, eingefangen. Es sollte jedem klar sein, dass es, aus welchem Grund auch immer man ein Tier nicht mehr versorgen kann oder will, auf jeden Fall illegal ist, sich des Tieres einfach im Wald oder im Park zu entledigen. Ungeachtet dessen glauben immer noch (zu) viele Menschen, dass Federvieh in der freien Natur wunderbar überleben kann. Natürlich gibt es immer wieder Tiere, die es schaffen und die so dafür sorgen, dass die Plätze, an denen häufig Tiere ausgesetzt werden, weiterhin genutzt werden. Neben der Tatsache, dass sehr viele Tiere es schlichtweg nicht schaffen, ihre Nahrung selbst zusammenzusuchen und den Hungertod sterben, ist das Äußere des Federviehs auch nicht dazu geschaffen, ganzjährig draußen zu leben. So kann man z.B. am Kamm dieses Hahnes die schwarzen Bereiche erkennen, die erfroren waren. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sie nicht mehr heilen und schließlich abfallen werden. Ob die Menschen sich wohl Gedanken darüber gemacht haben, wie ihr Hahn leiden würde, als sie ihn wie Abfall in den Wald geworfen haben...?
 
7. Woche - 13 Februar 2013


„Los Jungs, nicht so trantütig, noch eben schnell einhaken zur Polonaise, bevor der Karneval wieder vorbei ist!“
 
6. Woche - 6. Februar 2013

Grippe... :-(
 
5. Woche - 30. Januar 2013


Obwohl eigentlich fast alle Tiere überhaupt keine Probleme mit der Kälte gehabt zu haben scheinen, sind wir froh, dass Schnee und Eis verschwunden sind. Auf dem Foto vom Mittwoch, 23. Januar, sehen Sie Isabella, Limou und Survivor, die gerade mit ihrer Schneeballschlacht fertig sind.
 
4. Woche - 23. Januar 2013


Während wir uns durch den Schnee quälen, um alle Tiere mit trinkbarem, also nicht gefrorenem Wasser zu versorgen, drehen sich andere im losen Stroh zwischen den Rundballen noch einmal gemütlich um. So geht jeder auf seine Art mit der Kälte um.
 
3. Woche - 26. Januar 2013


Da hat ja jemand Geburtstag, hurra!
Suzy die abgedankte Schipperkehündin (lesen Sie auch ihre tragische Geschichte), ist 19 Jahre alt geworden und damit der älteste Hund bei Melief! Obwohl sie täglich ein paar Hände voll Medikamente bekommt, um ihr Herz auf Vordermann zu bringen, hat diese kleine, sehr liebe und fast blinde alte Dame noch Spaß am Leben und noch erstaunlich viel Energie! Heute Abend bekommt sie ihr Geburtstagsessen. Sie hat ihren Festtagshut schon aufgesetzt und von ihr aus kann die Party losgehen!
 
2. Woche - 9. Januar 2013


Kleine Ferkel werden groß...

Anfang Dezember zeigten wir noch ein Foto von einem „Schweinehaufen“ in der Sonne. Einen knappen Monat später sind Jonas und Charlotte in den „echten“ Schweinestall umgezogen. Obwohl Charlotte noch wirklich sehr klein ist zwischen Riesen wie Willie und Tofu, schöpfen Jonas und Charlotte so viel Kraft aus ihrer trauten Zweisamkeit, dass sie vor nichts und niemandem Angst haben.Und wo Neulinge früher noch wochenlang allein im Stall liegen mussten, bevor sie Seite an Seite mit den Altgedienten liegen durften, ließ sich dieses junge Duo dieses Gesetz nicht vorschreiben und zwängte sich sehr schnell zwischen die anderen. Wer hätte gedacht, dass die kleine Charlotte schon so schnell Bauch an Bauch mit Willie, dem Ältesten im Stall, liegen wird?